Die Jazzgitarre

jazzgitarre 199x300 Die Jazzgitarre

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Musik ist doch eine der schönsten Formen, die Freizeit zu verbringen. Unter den Modellen der Gitarre bereichert ebenfalls die Jazzgitarre die musikalische Welt. Diese Form der Gitarre wird auch als Plektrumgitarre oder als Schlag-Gitarre bezeichnet. Ihre Geschichte lässt sich bis in das Jahr 1923 zurückverfolgen. Während dieser Zeit haben zahlreiche Modelle das Bild der Jazzgitarre immer wieder verändert.

Als maßgebend für die Jazzgitarre wird die Firma Gibson Mandolin-Guitar Manufacturing Company angesehen. Diese erschuf zur damaligen Zeit das Gitarrenmodell L-5. Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine akustische Archtop-Jazzgitarre, die über das Format 17-Zoll verfügt. Sie ist mit oder ohne Tonabnehmer ausgearbeitet worden. Das Patent für diesen einzigartigen Bau lag für viele Jahre in den Händen dieser Firma.

Über viele Jahre hatte das Banjo den Jazz begleitet, doch immer häufiger kam die Gitarre zum Einsatz. Ganz besonders war dies der Fall, als der Swing ab 1920 die Menschen in seinen Bann zog. Eines der prominentesten Orchester in diesen Jahrzehnten war das von Duke Ellington. In dieser und vielen weiteren Big Bands war die Jazz-Gitarre nun nicht mehr wegzudenken. Vor allem gab es dabei Modelle, die einen Umfang von 18“ und 19“ hatten.

Ein verändertes Bild erhielten die Gitarren für den Jazz wiederum nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Neuerungen beispielsweise in Form eines Cutaway, bei dem es sich um einen Ausschnitt im oberen Bereich der Gitarre handelt, hielten nunmehr Einzug. Doch auch die weiteren Arbeiten an den Instrumenten brachten Veränderungen mit sich, für die die beste Kunst der Handwerker gefragt war. Für die ganzen Einzelteile der Instrumente wurde zunehmend Sperrholz verwendet. Auf der Oberfläche waren nun die Hölzer zu sehen, die bisher zur Anwendung gekommen waren, wobei es sich hauptsächlich um Ahorn sowie um Fichte handelte.

Allerdings blieb auch an der Jazzgitarre die Zeit nicht stehen und so wurde sie immer öfter nur mit elektrischer Verstärkung gespielt. So blieb es dann nicht aus, dass neue Modelle wie die „Les Paul“ und die „ES 335“ sowie die Modelle des Kaliforniers Leo Fender frischen Wind auf den Markt brachten. Viele Vorteile, wie beispielsweise die filigrane Rhythmusarbeit, machen die Jazzgitarre noch heute zu einem Highlight für viele Musiker.
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